Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Neues auf meinen Websites

Hier erfahren Sie hauptsächlich, was sich auf meiner Website „Lichtbilder“ (vormals „Denkeler Photo“) verändert hat: einführende Artikel zu neu erstellten oder neu aufbereiten Serien und deren Photos, jeweils in einer Auswahl mit bis zu 30 Bildern oder anderes Erwähnenswertes. Und natürlich stelle ich Neuerungen und Entwicklungen in diesem Blog „Journal – Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ in einem Beitrag vor.

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Quadrotura – Lomographien

"Sony-Center", aus "Quadrotura – Lomographien", Foto © Friedhelm Denkeler 2000

"Sony-Center", aus "Quadrotura – Lomographien", Foto © Friedhelm Denkeler 2000

Kunst oder Nicht-Kunst – das ist hier die Frage

Der Fotoapparat „Lomography Action Sampler“ ist der Revolverheld unter den Kameras: Ein Schuss – vier Bilder. Bei einer Belichtungszeit von einer Sekunde belichtet der Apparat vier Bilder in Serie auf einem Fotoprint. Alles, was in dieser einen Sekunde passiert oder nicht passiert, wird auf einem 35 mm-Kleinbildfilm festgehalten. Und wenn nichts passiert, bewegt man während der Belichtungszeit einfach die Kamera und das möglichst aus der Hüfte heraus.

Die „Lomo“ hat mit der herkömmlichen Fotografie wenig gemeinsam: Sie versucht zwar mittels Brom und Silber auf vier Bildern, die oft unterschiedlich belichtet sind, die Wirklichkeit festzuhalten. Eine Wirklichkeit, die vierfach existiert, die verwackelt ist, durch Bewegungsunschärfe gezeichnet, durch falsche Farben brilliert, aus unmöglichen Positionen aufgenommen wird und das eigentliche Motiv oft abschneidet. Das alles übt einen besonderen Reiz auf „Künstler“ aus.

Bisher galt es, die schärfsten Fotografien zu machen und mit realistischen Farben wiederzugeben. Mit der Lomographie, wie sie genannt wird, erreicht man genau das Gegenteil. Und da hat die Lomographie etwas mit der Polaroid-Sofortbild-Fotografie gemeinsam. „Bedingt durch die technisch perfekten und überarbeiteten Digitalbilder, gibt es ein neues Interesse an Authentizität und Wirklichkeit, nach Unschärfe und ‚falschen‘ Farben und es geht auch um Nostalgie“ (siehe Neue Aufmerksamkeit für die Polaroid-Fotografie) und das alles trifft auf die Lomographie ebenso zu.

"Lomography Action Sampler", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Lomography Action Sampler", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Anfang der 1990er Jahre begann im Wiener Underground der Siegeszug der Lomographie. Studenten entdeckten die einfach gebaute, mit einer billigen Linse versehene und für den Massenmarkt vorgesehene, russische Kamera LOMO LC-A. Sie gründeten 1992 unter dem Motto “Die Zukunft ist analog” die Lomographische Gesellschaft, die seitdem jedes Jahr neue Lomographische Kameras auf den Markt bringt. Große Ausstellungen in allen Teilen der Welt, bei denen bis zu 100.000 Lomographien gezeigt wurden, haben die Lomographie inzwischen international bekannt gemacht.

Zwischen den Jahren 2000 und 2004 habe auch ich mit der „Lomo“ experimentiert. Die Ergebnisse sind inzwischen anhand von 200 Lomographien in einem Autorenbuch zusammengestellt. Eine Auswahl der Fotos ist auf der Website www.denkeler-foto.de zu sehen. Die Fotos sind in Berlin im Britzer Garten, im Botanischen Garten, im Zoologischen Garten, am Potsdamer Platz, in den Potsdamer Platz-Arcaden, im Sony-Center, am Kulturforum, auf dem Alexander Platz, Unter den Linden sowie in Babelsberg, Linum, Teltow, im Sauerland und auf Malta, entstanden.

Zum Schluss noch die zehn goldenen, aber simplen Regeln der Lomographie:

Nimm deine Kamera überall mit hin!

Verwende sie zu jeder Tages- und Nachtzeit!

Lomographie ist nicht Unterbrechung deines Alltags,
sondern ein integraler Bestandteil desselben!

Übe den Schuss aus der Hüfte!

Nähere dich den Objekten deiner lomographischen Begierde so weit wie möglich!

Don’t think!

Sei schnell!

Du musst nicht im Vorhinein wissen, was dabei herauskommt!

Im Nachhinein auch nicht!

Vergiss die Regeln!

www.lomography.com

Neue Aufmerksamkeit für die Polaroid-Fotografie

Künstler lieben die Polas – sie sind absolute Unikate

"Tulips", Foto © Friedhelm Denkeler 1985

"Tulips", Foto © Friedhelm Denkeler 1985

Als im Jahr 2008 das Unternehmen Polaroid das Ende der Produktion von Sofortfilmen bekannt gab, war dies scheinbar auch das Ende der analogen Sofortbild-Fotografie.

Vermeintlich hatte dies die Ausstellungsmacher im Jahr 2011 beflügelt, Sofortbilder zu präsentieren um ihnen eine neue Aufmerksamkeit zu schenken. Auch ich habe mir im letzten Jahr vier Schauen angesehen:

Insbesondere hat die Übernahme des europäischen Teils der berühmten, zwischen 1970 und 1990 entstandenen Polaroid-Sammlung des Unternehmens Polaroid durch die Wiener Fotogalerie „Westlicht“ mit 4400 Sofortbildern von 800 Künstlern Aufsehen erregt. 2011 zeigte die Galerie eine erste Überblicksausstellung mit rund 500 Werken.

Inzwischen gibt es wieder Sofortbildfilme unter der Marke „[Im]possible“ zu kaufen. Sie werden in Österreich in einer alten Polaroidfabrik produziert. Das Material scheint noch nicht so gut geeignet zu sein, aber Künstler experimentieren bereits damit. Bedingt durch die technisch perfekten und überarbeiteten Digitalbilder, gibt es ein neues Interesse an Authentizität und Wirklichkeit, nach Unschärfe und „falschen“ Farben. Aber es geht auch um Nostalgie.

„Insbesondere die eigene, unvergleichliche Ästhetik der Polaroids, die die Farbigkeit und die Kontraste des fotografierten Gegenstandes unvorhersehbar verändert, macht die experimentelle Technik auch für den heutigen Betrachterblick interessant“, so der Kurator der Newton-Ausstellung.

Natürlich muss man auch sehen, dass durch die Digitalisierung das Konservieren der Foto-Arbeiten (insbesondere der Farbbilder) aus den 1960er und 1970er Jahren so erst ermöglicht wird. Trendgemäß habe ich mich mit den eigenen Polaroid-Fotos, die in den 1980er Jahren mit einer „Polaroid SX-70“ entstanden sind, beschäftigt.

Eine Auswahl von 92 Fotos ist mittlerweile eingescannt und ein Autorenbuch ist im Druck. Eine Auswahl dieser Polaroids finden Sie auf meiner Website www.denkeler-foto.de. Anhand der geplanten drei Artikel wird es eine Übersicht über meine zwischen 1980 und 1990 entstandenen Polaroid-SX-70-Fotos geben.

Berlin läuft …

"Marathon", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

„Marathon“, Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Anlässlich des heutigen 38. Berlin-Marathon-Laufes über die Distanz von 42,195 Kilometern mit fast 40.000 Läufern möchte ich auf meine 2002 entstandenen drei Collagen „Marathon“ hinweisen. Dieses Jahr beginnt der Lauf auf der Straße des 17. Juni und endet an dem Sowjetischen Ehrenmal am Brandenburger Tor. 2002 führte die Marathon-Strecke noch über die Steglitzer Schloßstraße. Die Fotos sind von der Joachim-Tiburtius-Brücke mit Blick auf die Schloßstraße entstanden. Der erste Marathon-Läufer, der die Nachricht vom Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon vor 2000 Jahren auf den 40 Kilometern langen Weg nach Athen brachte, brach der Legende nach mit den Worten „Wir haben gesiegt“ zusammen. Das ist mir ein warnendes Beispiel geblieben, daher läuft Berlin heute ohne mich.

„Marathon“, 2002

Sechsunddreißig Tower

Neues Portfolio auf meiner Website

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

Auf meiner Website

www.denkeler-foto.de

finden Sie ab sofort in einer Auswahl von 28 Fotos das Portfolio „Sechsunddreißig Tower“ aus dem Jahr 2001. Die folgenden Texte und Fotos sind dem Autoren-Buch “Sechsunddreißig Tower”, 2001/2009, entnommen.

Warum Tower?

Das erste und bisher einzige Hochhaus auf Malta steht in St. Julians´s. Mit 28 Stockwerken erstreckt sich der Portomaso Business Tower rund 100 Meter in die Höhe. Von vielen Orten der Insel aus, ist er zu sehen. Auch nicht zu übersehen, und das war der Grund für ein Portfolio und ein Fotobuch.

2001 nicht gerade zur Freude der Malteser eröffnet, stößt das Gebäude bis heute auf wenig Gegenliebe. Die Glasscheiben des Towers sind dunkel. Brennendes Licht ist in der Nacht nicht zu erkennen. Er erscheint unbeleuchtet. Dach und Antennenanlagen hingegen werden rot-blau illuminiert. Zeitgleich und in der Nähe des auch Big Blue genannten Turmes entstanden Hilton-Hotel und Yachthafen.

St. Julian’s liegt im Distrikt Northern Harbour an der Nordostküste von Malta. Von einem kleinen Fischerdorf entwickelte es sich ab den 1930er Jahren durch die Ansiedlung wohlhabender Malteser zu einem wirtschaftlichen und, seit dem Aufkommen des Tourismus, auch zu einem von Inselbesuchern geschätztem Ferienort.

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

Warum 36?

Die Strandpromenade zwischen St. Julian´s und dem Nachbarort Sliema wird gesäumt von durchnummerierten Sockeln, auf denen Straßenlaternen stehen. Die Zahl 36 soll an die 36 Bilder erinnern, die ein Kleinbildfilm in der Regel aufweist. Unter Verwendung von KODAK Tri-X-400-Filmen entstanden die Fotos des Portfolios. Es waren die letzten Tri-X-Filme, die ich vor dem „digitalen Zeitalter“ benutzte.

Der KODAK Tri-X ist der wohl meistverkaufte Schwarzweißfilm der Welt. Da er für schwaches Licht und schnelle Bewegungen ausgelegt ist, weist er die klassische, feine Kornstruktur auf. Der Kleinbildfilm hat in der Fotografie mit der Erfindung der Ur-Leica durch Oskar Barnack 1913 einen festen und marktführenden Platz errungen.

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

Das Kleinbildformat von 24 × 36 mm ergab sich damals aus der Verdopplung des 35 mm-Stummfilm-Kinoformats (18 × 24 mm) durch das „Querlegen“ des Films (Typ 135). Nach 1945 verbreitete sich das von Kodak eingeführte Format 135 auch in Deutschland rasch.

Auf meiner Website www.denkeler-foto.de sind 28 Bilder aus dem Fotobuch zu sehen.

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

aus "Sechsunddreißig Tower", Foto © Friedhelm Denkeler 2001

Mittiges zur Mitte des Monats: Ein festgefressener Stuhl

"Der orangefarbige Pfosten", aus der Serie "Mittig", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

"Der orangefarbige Pfosten", aus der Serie "Mittig", Foto © Friedhelm Denkeler 2002

Zur Mitte des Monats mache ich heute einmal „Werbung in eigener Sache“. Zwischen 2002 und 2008 ist eine Reihe von Fotos entstanden, die ich 2008 zur Serie „Mittig“ zusammengefasst habe. Die gesamte Serie besteht aus 152 Farbprints im Format 21×29 cm auf Fotopapier im Passepartout 30×40 cm. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 96 Seiten im Format 16 x 21 cm erschienen. Auf meiner Website www.denkeler-foto.de ist eine Auswahl von 25 Fotos zu sehen. Den Begriff „mittig“ verwenden hauptsächlich Ingenieure für zentrisch. Ein Zitat, über das sich vor allem „Geisteswissenschaftler“ besonders freuen werden:

„Wenn der Regler nicht mittig ist, muss die Prozentzahl ganz unten korrigiert werden, da sonst der Stuhl evtl. in einen Endbereich kommt und sich dort festfressen kann.“ [aus „Der Force Profiler“]

Fotospaziergänge “Im Wedding” aus dem Jahr 1978

Neues Autoren-Fotobuch von Friedhelm Denkeler

"Schultheiss an der Aegirstraße", aus "Im Wedding", © Friedhelm Denkeler 1977

"Schultheiss an der Aegirstraße", aus "Im Wedding", © Friedhelm Denkeler 1977

Zwischen Oktober 1977 und März 1978 habe ich mehrere Fotospaziergänge im Berliner Bezirk Wedding unternommen, der seit der Gebietsreform im Jahre 2001 zum Bezirk Mitte gehört. Die 159 Fotos stammen somit ausschließlich aus dem damaligen Wedding. Die Auswertung und Veröffentlichung der Bilder nach 32 Jahren verdeutlichte mir, dass trotz ähnlicher Sujets meines damaligen Lehrers an der Werkstatt für Photographie, der selbst im Wedding fotografierte, meine Bilder eine eigene Sprache sprechen. Sicherlich ist das Buch auch als eine verspätete Trotzreaktion auf sein „Verbot“, weiter im Wedding zu fotografieren, zu sehen. Um die Fotos nicht nur nacheinander zu präsentieren, habe ich eine Aufteilung in fünf Kapitel vorgenommen, die Übergänge sind aber fließend.

Das erste Kapitel trägt den unsichtbaren Titel Stadt mit einer dichten Bebauung in den Geschäfts- und Wohnstraßen. Alte Bausubstanz wechselt sich ab mit Flachbauten, die die kriegsbedingt fehlenden Eckhäuser ersetzten und in denen nunmehr neue Geschäfte und Dienstleistungen Einzug gehalten haben. Baulücken ermöglichen den Blick in Hinterhöfe. Erste türkische Läden tauchen auf und eröffnen zum Beispiel neben einer typisch deutschen Wienerwald-Filiale. Der Kohle- und Kokshändler Rudi Arlt steht für die zahlreichen mit Kachelöfen beheizbaren Wohnungen Berlins.

Unrenovierte Brandmauern stehen im Kontrast zu ersten Versuchen, die Hinterhöfe mit Hilfe von Verbundpflastersteinen „wohnlicher“ zu gestalten. Typische Berliner Kneipennamen wie „Gropius-Quelle“ oder „Humboldt-Eck“ stehen für Altberliner Traditionen. Hochherrschaftliche Verwaltungs- und Gerichtsgebäude finden sich ebenso wie gut erhaltene und schöne Eckhäuser. Die Schering-Gebäude sind eng mit dem Wedding verbunden, gleichwohl wie S-Bahnhöfe, Brücken und der neue Brunnen an der Dankeskirche auf dem Weddingplatz, beide aus Beton gebaut.

Viele einzeln stehende Häuser, teilweise nur zweistöckig, prägen den zweiten Teil, der auch Pittoresken heißen könnte, wohlwissend, dass aus heutiger Sicht weniger eine Idylle, sondern eher Skurrilitäten und Grotesken gemeint sind. Remisen, Schuppen, Garagen und historische Gewerke wie Hufbeschlag und Wagenbau, ein Hundesalon, offene und verwilderte Gewerbehöfe, Schrottplätze und Altautos prägen dieses Kapitel.

"Leitern im Hinterhof", aus "Im Wedding", © Friedhelm Denkeler 1978

Meine Fotos zeigen weniger eine Dokumentation des damaligen Wedding, sondern geben Stimmungen wieder. Das zeigt sich insbesondere in den Fotos des dritten Kapitels, die ausschließlich im Winter bei Schneetreiben entstanden sind. Sie geben auch Zeugnis von den ersten Graffitis, wie „Freiheit für die Agitdrucker“ oder den mit Kreide geschriebenen Hinweis an der Haustür, wann der Schornsteinfeger kommt. Die winterliche Panke, der historisch tiefe Benzinpreis von 91,9 Pfennigen und der geschlossene Laden „Spandauer Volksblatt“, der die endgültige Einstellung des Blattes im Jahr 1992 bereits vorweg zu nehmen scheint, sind weitere Themen im Winterkapitel.

Die Neubauten im vierten Kapitel zeigen das Sanierungsgebiet Wedding mit seinen neuen Wohnanlagen, von denen die ersten bereits Verwitterungsspuren aufweisen. Trostlose Kinderspiel- und Bolzplätze haben keine Benutzer gefunden und immer wieder stößt der Betrachter auf der einen Seite auf die Mauer mit dem Todesstreifen und auf der anderen liegt der Blick frei auf den Volkspark Humboldthain mit dem Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg und auf die von Bernau kommende und in die Spree mündende 29 Kilometer lange Panke mit den daran angrenzenden Kleingärten.

Die Fotos des letzten Kapitels sind bereits bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr entstanden. Lichte, freigeräumte Grundstücke, entkernte Häuser und Fabrikgebäude, die von Beschäftigung und Aufschwung zeugen, versuchen zu versöhnen, werden aber gestört durch das Graffito „Sender Terror“ des Sendermanns, der damals auf Einkaufsstraßen und Demonstrationen verkündete, dass die Geheimdienste in jedem zweiten Haus Sender installiert hätten, die direkt in die Gehirne strahlen würden. Und immer wieder geht der Blick auf die Gebäude von Schering und deren Logo, das nun nach der Übernahme durch Bayer im Jahr 2006, endgültig getilgt wird.

Auf meiner Website denkeler-foto sind dreißig Bilder aus dem Fotobuch zu sehen.

Journal – Ein neuer Photographie-Blog aus Berlin

Neues Journal von “Denkeler Foto” mit aktuellen Berichten
und Besprechungen zu Photographie und Kunst.
“Das wirksamste Element im Kunstwerk
ist nicht selten das Schweigen.”

Im neuen „Journal – Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ finden Sie ab sofort regelmäßig Berichte zum Thema Photographie, Besprechungen von Ausstellungen zur Photographie und Kunst, sowie Ankündigungen von Ausstellungen, die demnächst eröffnet werden. Die Beiträge beziehen sich bevorzugt auf die Hauptstadt-Region, aber auf auf bundesweite Veranstaltungen. Auch die Ankündigung von Fotomessen und fotografischen Veranstaltungen sind vorgesehen. Die Vorstellung von Fotografen und Künstlern, von Filmen und Videos und dem Zitat des Monats runden diese Rubrik ab.

Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Foto © Friedhelm Denkeler 2005

Rubriken im Journal

  • Ausstellungsankündigung
  • Ausstellungsbesprechung
  • Filmbesprechnung
  • Fotografische Fundstück
  • Historisches Foto
  • In den Straßen von Berlin
  • Neues auf meinen Websites
  • Rock-Archiv
  • Sonntagsbilder
  • Zitat des Monats

Friedhelm Denkeler, Berlin 1. Juli 2010

“Im strengsten Sinne sind alle Bewusstseinsinhalte unnennbar. Selbst die einfachste Wahrnehmung ist in ihrer Totalität unbeschreibbar. Jedes Kunstwerk muss daher nicht nur als etwas Dargestelltes verstanden werden, sondern gleichzeitig als ein Versuch, das Unsagbare auszudrücken. In den größten Kunstwerken schwingst stets etwas mit, das sich nicht in Worte fassen lässt (Regeln des “Dekors”), etwas von dem Widerspruch zwischen dem Ausdruck und der Gegenwart des Unausdrückbaren. Stillmittel sind immer auch Methoden der Vermeidung. Das wirksamste Element im Kunstwerk ist nicht selten das Schweigen.” [Susan Sontag, in “Against Interpretation”]

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