Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Neues auf meinen Websites

Hier erfahren Sie hauptsächlich, was sich auf meiner Website „Lichtbilder“ (vormals „Denkeler Photo“) verändert hat: einführende Artikel zu neu erstellten oder neu aufbereiten Serien und deren Photos, jeweils in einer Auswahl mit bis zu 30 Bildern oder anderes Erwähnenswertes. Und natürlich stelle ich Neuerungen und Entwicklungen in diesem Blog „Journal – Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ in einem Beitrag vor.

Fünfzig wilde Kongoweiber

oder: Macht zu viel Sex verrückt? Eine Abhandlung in elf Kapiteln.

Ein neues Portfolio von Friedhelm Denkeler auf der Website “Lichtbilder

Im Jahr 1913 zeigte das Berliner „Passage Panopticum“ eine Kolonialschau unter dem heutzutage nicht mehr zeitgemäßen Titel „Fünfzig wilde Kongoweiber – Männer und Kinder in ihrem aufgebauten Kongodorfe“. Die Zurschaustellung „exotischer“ Menschen war damals gang und gäbe und ein großer Publikumsrenner.

In den Panoptiken der Jahrhundertwende wurden insbesondere Wachsfiguren, Röntgenapparate (sic!), mechanische Automaten ausgestellt und die ersten Filme vorgeführt. Seit 1870 gab es im Zoologischen Garten in Hamburg die „Hagenbeck´schen Völkerschauen“, die anschließend durch das ganze Land tourten. „Echte“ Amazonen, Aboriginals, Sioux-Indianer, Fakir-Gruppen wurden zur Schau gestellt oder mussten im damaligen Sprachgebrauch „unsittliche Tänze“ aufführen.

Das Plakat zur Ausstellung „Fünfzig wilde Kongoweiber“ entdeckte ich 1999 im Historischen Museum Berlin. Zusammen mit dem Foto „Macht zu viel Sex verrückt?“, das ich zur Weihnachtszeit 1996 auf dem Kurfürstendamm aufnahm, bildeten diese beiden Fotos die Grundlage meiner Sammlung und Zusammenstellung von Fotos für das Portfolio „Macht zu viel Sex verrückt? Oder: Fünfzig wilde Kongoweiber“, das ich 2012 abgeschlossen habe. Alle Fotos sind im Zeitraum 1981 bis 2010 entstanden.

"Macht zuviel Sex verrückt?", Foto © Friedhelm Denkeler 1996

„Macht zuviel Sex verrückt?“, Foto © Friedhelm Denkeler 1996

Die 186 Fotos der Serie sind in die elf Kapitel „Im Lustgarten“, „Fetisch“, „You Have Nothing“, „Pippi auf Taku Tuka“, „Adam und Eva“, „Fünfzig wilde Kongoweiber“, „Macht zu viel Sex verrückt?“, „Schamkrabben“, „Weniger ist besser“, „Nicht mit den Händen greifen“ und „Middlesex“ eingeteilt. Ein Großteil der Fotos entstand im öffentlichen Straßenraum, hierunter fällt insbesondere die sexualisierte Werbung; weitere Fotos entstanden in Ausstellungen, im privaten Bereich und in der Natur. Die Schlagwort-Wolke zeigt einen ersten Eindruck.

Kurioses wie der „ZEIT“-Artikel „Die Entdeckung der Anus-Vulva-Achse“ , das Filmplakat „Fickende Fische“, ein „Sklavinnen der Liebe-Express“ auf dem Christopher-Street-Day, der Aufruf des Media Marktes „Sei so Sexistisch“ oder die Graffiti-Dame im S-Bahnhof, die beteuert „Ich komm nur in der S-Bahn“, die Bestellung eines Super-Angebots „Striptease-Kegelschreiber“ für 0,99 DM bei der Beate Uhse AG per Bildschirmtext BTX (ja, das war 1984 der neueste Schrei), der Grabstein des Marquis de Sade oder die Plakate „Ich komm‘ aus Kreuzberg, du Muschi“ und die „Vagina-Monologe“ runden die Auswahl ab. 35 ausgewählte Photographien sind auf der Website Lichtbilder zu sehen.

wild [mhd. wilde, ahd. wildi, eigtl.: im Wald wachsend, nicht angebaut]: 1. nicht domestiziert; nicht kultiviert, nicht durch Züchtung verändert; wild lebend; wild wachsend; Er stürzte sich auf sie wie ein – es Tier (völlig enthemmt u. nur dem Trieb folgend); 2. a) nicht zivilisiert; auf niedriger Kulturstufe stehend: -e Stämme; b) unzivilisiert, nicht gesittet: ein -er Haufen; -e Gesellen; dort herrschen -e Sitten 3. unkontrolliert, nicht reglementiert [u. oft ordnungswidrig od. gesetzwidrig]; offiziell nicht gestattet [Jan Diebold und Philmon Ghirmai auf www.schwarzweiss-hd.de]

Ein Einsturztrichter im Elm

„Der Elmgeist“ – Ein neues Portfolio von Friedhelm Denkeler
auf der Website „Lichtbilder“ (2)

In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte. [Franz Kafka]

Der Elm ist ein 25 km langer, 3 bis 8 km breiter, maximal 323 Meter über Normalnull hoher und bewaldeter Mittelgebirgszug südöstlich von Braunschweig in den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel in Niedersachsen. Das weitgehend siedlungsfreie Waldgebiet mit dem größten Buchenwald Norddeutschlands und dem Reitlingstal ist Teil des Naturparks Elm-Lappwald. Geologisch ist der Elm hauptsächlich aus fossilreichem Kalkstein der mittleren Trias (Muschelkalk) aufgebaut, der als Elmkalkstein seit dem Mittelalter ein begehrter Baustoff ist.

"Der Sumpf der Traurigkeit (Erdfall im Elm)", aus der Serie "Der Elmgeist", Foto © Friedhelm Denkeler 1980

„Der Sumpf der Traurigkeit (Erdfall im Elm)“, aus der Serie „Der Elmgeist„, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Im Elm gibt es eine große Anzahl von Erdfällen, kreisrunde, trichterförmige Vertiefungen, die auch als Dolinen bezeichnet werden. Die Angaben schwanken zwischen 200 und 600. Der größte ist der sagenumwobene „Bornumer Erdfall“. In der „Teufelsküche“ nahe dem Reitlingstal verschwindet der Bach „Mönchespring“ in einem solchen Erdfall (Schluckloch). Die Ursache für die Häufigkeit dieser Gebilde im Elm liegt im Untergrund, der reich an Kalksteinen, Gips und Salzgestein ist. Diese Gesteinsarten, insbesondere das Salz, sind anfällig dafür, von Grundwasser aufgelöst zu werden, wodurch Hohlräume im Untergrund entstehen, die, wenn sie zu groß werden, einbrechen und an der Oberfläche zu bis zu 15 Meter tiefen Einsturztrichtern führen. In den Hochlagen des Elms sind die Vertiefungen trocken, in den Niederungen dagegen mit Wasser gefüllt [Quelle: Wikipedia]

Die Photographien „Der Elmgeist“ sind vor 35 Jahren entstanden und jetzt erstmalig öffentlich auf meiner Website „Lichtbilder“ zu sehen. Das dazugehörige Portfolio besteht aus 90 Photographien im Format 30×45 cm im Passepartout 50×60 cm. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 104 Seiten im Format 40×30 cm erschienen. Alle Aufnahmen entstanden 1980 im Naturpark Elm-Lappwald bei Helmstedt (siehe auch „Wenn ein Betrachter vor lauter Oberfläche den eigentlichen Inhalt einer Photographie nicht mehr sieht„).

Wenn ein Betrachter vor lauter Oberfläche den eigentlichen Inhalt einer Photographie nicht mehr sieht

„Der Elmgeist“ – Ein neues Portfolio von Friedhelm Denkeler
auf der Website „Lichtbilder“ (1)

Nur die Phantasielosen flüchten in die Realität! [Arno Schmidt]

Beim Betrachten von Photos sieht der ungeschulte Rezipient meist nur den vordergründigen Inhalt; er lässt sich durch die vermeintlich dokumentarische Aufzeichnung oft vom eigentlichen Inhalt des Bildes ablenken. Die Photographie gilt seit jeher als das Medium, das ein exaktes Abbild der Wirklichkeit darstellt. Der Betrachter dringt gar nicht erst tiefer in die Bedeutung des Bildes ein, sondern im Gegenteil, vor lauter vordergründigem Inhalt sieht er den eigentlichen Inhalt nicht mehr.

“Baumalb II”, aus der Serie “Der Elmgeist”, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

“Baumalb II”, aus der Serie “Der Elmgeist”, Foto © Friedhelm Denkeler 1980

Erst mit einer ausführlichen Beschäftigung, also mit mehr als einem flüchtigen Hinsehen, wird die Doppeldeutigkeit einer Photographie erkennbar. Trotz der täglich millionenfach geschossenen Bilder, kann man heutzutage sicherlich noch deutlicher als zu Laszlo Moholy-Nagys Zeiten vom fotografischen Analphabetismus ausgehen. Die Photographie ist eine „Lichtschrift“, die man erst mal lesen lernen muss. In Ausstellungen hat man allerdings auch häufig den Eindruck, dass der Photograph seine eigenen Bilder nicht lesen kann.

Eine gute Photographie erschließt beim Betrachter einen Erfahrungsraum, der sich nicht allein auf den Bildgegenstand beschränkt, sondern seine eigenen Gefühle, Erfahrungen und das Unbewusste mit einschließt, dann erst verliert der fotografierte Gegenstand seine Bedeutung. Ob diese Wahrnehmung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen Oberfläche und dem dahinter liegenden Inhalt, auch für die Photographien der Serie „Der Elmgeist“ zutrifft, möge der Rezipient für sich selbst entscheiden. Auch wenn die Überschrift „Der Elmgeist“ falsch verstanden werden könnte, es geht in den Bildern nicht um esoterisches Gedankengut, sondern um die Gefühle, die sie beim Betrachter auslösen.

Die Photographien „Der Elmgeist“ sind vor 35 Jahren entstanden und jetzt erstmalig öffentlich auf meiner Website „Lichtbilder“ zu sehen. Das dazugehörige Portfolio besteht aus 90 Photographien im Format 30×45 cm im Passepartout 50×60 cm. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 104 Seiten im Format 40×30 cm erschienen. Alle Aufnahmen entstanden 1980 im Naturpark Elm-Lappwald bei Helmstedt.

Im strengsten Sinne sind alle Bewusstseinsinhalte unnennbar. Selbst die einfachste Wahrnehmung ist in ihrer Totalität unbeschreibbar. Jedes Kunstwerk muss daher nicht nur als etwas Dargestelltes verstanden werden, sondern gleichzeitig als ein Versuch, das Unsagbare auszudrücken. In den größten Kunstwerken schwingt stets etwas mit, das sich nicht in Worte fassen lässt, etwas von dem Widerspruch zwischen dem Ausdruck und der Gegenwart des Unausdrückbaren. Stilmittel sind immer auch Methoden der Vermeidung. Das wirksamste Element im Kunstwerk ist nicht selten das Schweigen. [Susan Sontag, in “Against Interpretation”]

Mutationen an einem wilden Tag in Kreuzberg

Die Mutoid Waste Company im Sommer 1989 in West-Berlin

Im Sommer 1989, am 19. August, verbrachten wir einen ganzen Tag auf dem ehemaligen Gelände des Görlitzer Bahnhofs (heute: Görlitzer Park) in Berlin-Kreuzberg. Dieser Tag war der Höhepunkt einer mehrtägigen Performance der aus London stammenden Mutoid Waste Company, man könnte auch sagen des Abfallwirtschaftsbetriebs. Die Company lebte und arbeitete mehrere Wochen auf dem wilden, aus lauter Sandhaufen bestehenden Gebiet in ihrer Wagenburg und verwandelte das Gelände in einen anarchischen Abenteuerspielplatz.

Von einem zukünftigen Görlitzer Park war noch nicht viel zu sehen. Heute kann man dort aufgrund der vielen Dealer wahrscheinlich nur noch unter Polizeischutz fotografieren. Die Mutoid Waste Company wurde Anfang der 1980er Jahre von den Punks Joe Rush und Robin Cooke in London gegründet und reiste später quer durch Europa. Sie schweißte aus Schrott von alten Autos und Motorrädern neue, verrückte Mutant Vehicles zusammen, die oft Feuer spuckten und viel Krach machten.

aus der Serie "Ein wilder Tag in Kreuzberg" (Mutoid Waste Company) , Foto © Friedhelm Denkeler 1989

aus der Serie „Ein wilder Tag in Kreuzberg“ (Mutoid Waste Company) , Foto © Friedhelm Denkeler 1989

Der Morgen

Am Morgen ging es auf dem Gelände noch friedlich und idyllisch zu und man konnte sich die Landschaft in aller Ruhe anschauen. Ein einsamer Driver testete in den Sand-Dünen auf der „Rennstrecke“ sein Monster-Vehikel und ein total umgebauter und aufgebockter VW-Käfer war vor der Kulisse der Kreuzberger SO 36 Gründerzeit-Häuser zu bewundern. Dies waren bereits zwei auffällige „Markenzeichen“ der Mutoids: der Umbau von Schrottautos zu „fahrbaren“ Untersätzen, die direkt aus einem „Mad Max“-Film hätten stammen können, sowie der Bau riesiger geschweißter Skulpturen aus Abfallstoffen. Der Rest der anarchischen Künstlerkommune schien noch selig zu schlafen.

Der Vormittag

Die Gruppe sammelte, wie sie auf einem Plakat seit Wochen mitteilte, alles Mögliche: Schrott, Plastik, Farben, T-Shirts, Staubsauger, Flipper, Kleider, Fahrräder, Küchenkram, Bettfedern und jegliche Art von fahrbaren Untersetzen. Am Vormittag sah ich mir die bisher produzierten Objekte an. Es waren in erster Linie kleinere Objekte, wie „Käfer“, „Libellen“ und andere Geschöpfe sowie umfunktionierte Zweiradfahrzeuge; zum anderen legte die Gruppe mit viel Fantasie einen großen Schrott-„Friedhof“ mit einzelnen „Gräbern“ an. Durch die Kamera gab es bereits reichlich zu sehen.

Der Mittag

Gegen Mittag füllte sich das Areal mit Neugierigen und ein bis in die Nachtstunden dauerndes Kunsthappening, gemeinsam mit den Berlinern, begann. Kreuz und quer kreuzten in halsbrecherischer Weise die Fahrzeuge über das Gelände; dabei kippte auch schon mal ein Fahrzeug an den Hängen um. Ein alter, weißer Opel Rekord mit einem riesigen „Auspuff-Rohr“ war über und über mit Bettfedern bestückt und eine Zugmaschine zog einen feuerspeienden Anhänger hinter sich her. Der TÜV gab zu diesen Gefährten ganz sicher nicht seinen Segen, wurde aber auch nicht gefragt.

Der Nachmittag

Am Nachmittag wurde es musikalisch. Die Mutoids brachten damals eine uns noch unbekannte Musik aus London mit und zwar „Acid House“, einen „Ableger“ der House-Musik. House ist eine Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik, die wiederum die Grundlage für die spätere noch populärere Techno-Musik und Techno-Szene wurde. Die Band trat „very crazy“ auf, beispielsweise trug der Drummer eine schräge Fantasie-Vogel-Maske.

Der Abend

Am Abend ging das wilde Happening mit den „rasenden“, endzeitlich anmutenden Monster-Vehicles und dem „Hightech-Schrott“ weiter. Während des Festivals hatten die Mutoids einen „Peace Bird“ zusammengeschweißt, montierten ihn auf ein Schienenfahrzeug und schoben ihn auf den noch teilweise vorhandenen, alten Schienen in Richtung Ost-Berlin zur Brücke über den Landwehrkanal direkt bis vor die Mauer der Görlitzer Straße auf der anderen Seite. Es sollte ein „Geschenk“ an Ost-Berlin werden. Ein Grenzbeamter sprach daraufhin zur Freude der Zuschauer ins Megaphon den legendären Satz: „Ich fordere Sie auf, die provokatorischen Handlungen zu unterlassen!“.

Die Nacht

In der Nacht wurde von den Grenztruppen der Friedensvogel wieder auf West-Berliner Gebiet zurückgeschoben und sicherheitshalber alle Schienen auf Ost-Berliner Seite der Brücke demontiert; ganze drei Monate vor dem Ende der Berliner Mauer. Im schaurigen Schein von Fackeln und Scheinwerfern war die laue Sommernacht noch lange nicht beendet, denn Kreuzberger Nächte sind bekanntlich lang.

Aus den Photographien habe ich das Portfolio “Ein wilder Tag in Kreuzberg” (1989) mit 64 Aufnahmen zusammengestellt (Fotopapier 30×45 cm, im Passepartout 50×60 cm). Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch (Book-on-Demand) mit 84 Seiten im Format 40×30 cm erschienen (2015). Es besteht aus den o.a. sechs Kapiteln. Eine Auswahl von 30 Photographien finden Sie auf meiner Website „Lichtbilder„. Drei Links mit Videos der Mutoid Waste Company und ihren Arbeiten habe ich zusammengestellt (Video 1, Video 2, Video 3).

Die Schräge Halle in der Linkskurve

Im Jahr 2014 habe ich mein Portfolio “Köbbinghauser Hammer” abgeschlossen. Die gesamte Serie mit 186 Photographien von Gewerbegebieten, Fabrikationsgebäuden und deren Einbettung in die Berg-, Hang- und Wald-Landschaften des südlichen Westfalens sind in den Jahren 2008 bis 2014, hauptsächlich im Landschaftsgebiet Sauerland, entstanden (siehe ausführlicher mein Artikel “Wenn man vor lauter Bäumen, die Fabrik nicht mehr sieht” und eine Auswahl von 30 Photographien auf meiner Website “Lichtbilder“). Mit der Photographie der Stimmnägel-Fabrik W. Wagner jr. GmbH in Plettenberg begann im Jahr 2008 meine Serie “Köbbinghauser Hammer” (siehe „Die Stimmnägel von Plettenberg„.

Seit Jahren sind wir auf dem Weg von Berlin ins südliche Westfalen auf der Bundesstraße 229 immer wieder an einem auffallenden Fabrikgebäude an der Rönkhauser Straße 9 in Arnsberg-Müschede vorbeigekommen: Die Schräge Halle am Sophienhammer. Es handelt sich um ein architektonisch interessantes Fabrikationsgebäude der Firma Julius Cronenberg.

"Die Schräge Halle am Sophienhammer", aus der Serie "Köbbinghauser Hammer", Foto © Friedhelm Denkeler 2014

„Die Schräge Halle am Sophienhammer“, aus der Serie „Köbbinghauser Hammer“,
Foto © Friedhelm Denkeler 2014

Die  Manufaktur wurde im Jahr 1711 in Gevelsberg als Sensenschmiede gegründet. 1870 erfolgte der Umzug an den heutigen Standort  in Müschede. Auf dem erworbenen Gelände stand der Sophienhammer. Inzwischen ist die Fertigung von Sensen nur noch eine Randerscheinung. Heute fertigt das Unternehmen hauptsächlich Stadtmobiliar.

Die neue preisgekrönte Fertigungshalle ist mittlerweile eine Landmarke mit seiner nächtlich angestrahlten schrägen Wand; nach der Fertigstellung gab es allerdings erst einmal heftige Kritik aus der Bevölkerung ob der „Schandmauer“. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt und die Fachwelt lobt den Bau, der zwischen zwei Altbauten in einer großen Kurve auf die Bundesstraße zu stürzen scheint. Es ist eins der interessantesten neuen Fabrikgebäude aus meiner Serie „Köbbinghauser Hammer“.

Über 800 Gäste besuchen jeden Tag das “Journal”

Ein Dankeschön!

Eine erfreuliche Nachricht zum Anfang des neuen Jahres 2015: Der Trend der steigenden Besucherzahlen hat sich auch im zweiten Halbjahr 2014 verstärkt fortgesetzt. Das deutet darauf hin, dass die Gäste das Motto des Journals “Qualität ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Qualität” zu schätzen wissen, und ich möchte mich heute herzlich für das Interesse bei allen Besuchern bedanken. Im zweiten Halbjahr 2014 besuchten insgesamt 154 660 Gäste das Journal, im Mittel also 847 Besucher pro Tag, im gesamten Zeitraum (01.07.2010 bis 31.12.2014) waren es 667 480.

"Besucherzahlen Juli 2010 bis Dezember 2014″, Grafik © Friedhelm Denkeler 2015

„Besucherzahlen Juli 2010 bis Dezember 2014″, Grafik © Friedhelm Denkeler 2015

Einige Anmerkungen zur Statistikauswertung meines Providers: Diese Auswertung fasst alle Seitenaufrufe eines Besuchers, gekennzeichnet durch seine IP-Adresse und seine Browserkennung, zu einem Besuch (unique visit) zusammen. Ein Besucher wird nur gezählt, wenn er mindestens eine Page-Impression, d.h. eine vollständig geladene Seite mit dem Rückgabewert 200 oder 304, ohne Bestandteile wie Bilder und Dateien mit den Endungen .png, .jpg, jpeg, .gif, .swf, .css, .class oder .js auslöst. Liegen mehr als 30 Minuten zwischen den einzelnen Page-Impressions, so wird der Besucher mehrfach gezählt. Ein Besuch kann maximal 30 Minuten dauern.

"Ugo Rondinone 'Primitiv', 2012, aus 'Das Ende des 20. Jahrhunderts. Es kommt noch besser'", Foto © Friedhelm Denkeler 2014

„Ugo Rondinone ‚Primitiv‘, 2012, aus ‚Das Ende des 20. Jahrhunderts. Es kommt noch besser'“,
Foto © Friedhelm Denkeler 2014

Die Stimmnägel von Plettenberg

Im Jahr 2014 habe ich mein Portfolio „Köbbinghauser Hammer“ abgeschlossen. Die gesamte Serie mit 186 Photographien von Gewerbegebieten, Fabrikationsgebäuden und deren Einbettung in die Berg-, Hang- und Wald-Landschaften des südlichen Westfalens sind in den Jahren 2008 bis 2014, hauptsächlich im Landschaftsgebiet Sauerland, entstanden (siehe ausführlicher mein Artikel „Wenn man vor lauter Bäumen, die Fabrik nicht mehr sieht“ und eine Auswahl von 30 Photographien auf meiner Website „Lichtbilder„). Mit der Photographie der Stimmnägel-Fabrik W. Wagner jr. GmbH in Plettenberg begann im Jahr 2008 meine Serie „Köbbinghauser Hammer“.

"Stimmnägel-Fabrik W. Wagner jr. GmbH mit der Schutzmarke 'Biene'", aus der Serie "Köbbinghauser Hammer",  Foto © Friedhelm Denkeler 2008

„Stimmnägel-Fabrik W. Wagner jr. GmbH'“, aus der Serie „Köbbinghauser Hammer“,
Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Die Firma W. Wagner jr. GmbH ist ein Beispiel für eine größere Industrieansiedlung innerhalb der Stadtgrenzen von Plettenberg. Zum Zeitpunkt meiner Aufnahme im Jahr 2008, stand allerdings nur noch das Büro- und Verwaltungsgebäude des Unternehmens. Die eigentlichen Fertigungshallen mussten 1995 zu Gunsten des Baus von Wohn- und Seniorenhäusern weichen. Und zum Abschluss meiner Serie im Jahr 2014 war nur noch eine Baugrube vorhanden, das schöne Ensemble musste Platz für weiteren Wohnungsbau machen.

Das Unternehmen wurde 1853 in Plettenberg gegründet und begann mit der handwerklichen Fertigung von Stimmnägeln und Stiften für die Klavierindustrie zunächst am Kirchplatz und bedingt durch die Umstellung auf die industrielle Fertigung zog das Unternehmen später in das größere Areal an der Kaiserstraße. Neben der Wasserkraft durch die Else als Energiequelle, wurde eine Dampfmaschine angeschafft. Die Stimmnägel unter dem Markennamen „Biene“ (der auf meinem Bild immer noch vorhanden war) wurden in der ganzen Welt gerne gekauft. Seit 1930 wurden auch Holzschrauben gefertigt und in den 1950er Jahren wurde der Betrieb durch eine weitere Halle für die Blechschraubenproduktion erweitert.

Wenn man vor lauter Bäumen, die Fabrik nicht mehr sieht

Köbbinghauser Hammer“: Photographien aus dem südlichen Westfalen

In den Jahren 2008 bis 2014 habe ich im südlichen Westfalen, hauptsächlich im Landschaftsgebiet Sauerland und hauptsächlich im Frühjahr, Sommer und Herbst auf Wanderungen Photographien von Gewerbegebieten, Fabrikationsgebäuden und deren Einbettung in die Berg-, Hang- und Wald-Landschaften der Region gemacht. Dazu gehört auch die kommunale Infrastruktur, wie Bahnanlagen, Trafohäuschen, Kläranlagen und Pumpspeicher-Becken. Zur Erschließung neuer Gewerbegebiete wird schon einmal ein größerer Eingriff in die Natur vorgenommen: Bäume werden gerodet, größere Erdbewegungen werden durchgeführt und zum Beispiel der Rammsiepenbach wurde unterirdisch verlegt.

Die Schließung von innerstädtischen Fabriken schafft hingegen Platz für neue Wohnungen, aber zum Nachteil sind die neuen Fabriken nun außerhalb der Ortschaften gelegen, in der freien Natur oder im Wald. Dies wird in vielen Photographien deutlich; manche Manufaktur-Hallen sind regelrecht im Wald versteckt und manchmal sieht man vor lauter Bäumen die Fabrik nicht mehr. Beim näheren Hinsehen entdeckt man rund um die Werke jedoch die Lagerplätze, vollgestellt mit leeren Containern, Paletten, Gitterboxen, Coil-Materialien und sonstigen Halbzeugen. Aber auch verlassene Gewerbegebiete mit ihren mit Gras überwachsenen Parkplätzen und die von der Natur zurückeroberten Lagerplätze sind natürlich lohnende Motive.

"Fensterlose Lagerhalle mit Wohngebiet", aus der Serie "Köbbinghauser Hammer", Foto © Friedhelm Denkeler 2014

„Fensterlose Lagerhalle mit Wohngebiet“, aus der Serie „Köbbinghauser Hammer“,
Foto © Friedhelm Denkeler 2014

Oft findet man auch „witzige“, kuriose Motive: ein Industriebau, der zusammen mit der davorstehenden Betonmauer wie ein Hochsicherheitstrakt aussieht; eine freistehende Wellblech-Halle erinnert an Photos von Walker Evans; ein Gewerbebau sieht aus, als wenn er aus dem Schwarzwald exportiert wurde; das riesige fensterlose Gebäude der Fastenrath Befestigungstechnik, sicherlich ein Hochregallager, steht mitten im Wohngebiet (siehe Foto); der Strohballen auf dem landwirtschaftlich genutzten Feld mit der neuen Fabrikationshalle oder das Trafohäuschen mit einem hohen Lattenzaun mitten im Wald. Ein Motiv war auch der restaurierte Bahnhof „Köbbinghauser Hammer“ der Kleinbahn, der allerdings nur noch der Museumsbahn dient.

Zum Schmunzeln sind oft auch Namen und Gestaltung der Fabriken: „Press & Stanz“, der gestaltete Vorplatz mit Felsbrocken der Firma Rapp, der Hollywood-Boulevard mit dem Kino im Industriegebiet oder auch die beiden Imbisse „Köbbinghauser Grill“. Von den Gebäuden sind die alten aus der Anfangszeit des Industriezeitalters die Schönsten: das Verwaltungsgebäude der Stimmnägel-Fabrik W. Wagner jr. GmbH in Plettenberg, das inzwischen nicht mehr existiert; die herrliche Backstein-Front der Riegel-Fabrik von 1852 der Firma Gustav Alberts in Herrscheid; der ehemalige Lokschuppen der Kleinbahn in Plettenberg-Oberstadt; die Backstein-Gebäude mit zugemauerten Fenstern in der Fabrikstraße; die dreistöckige Fabrik mit einer Rampe über die Else oder die „weiße Fabrik“ Prinz Verbindungselemente GmbH mit dem leeren Parkplatz im Ortsteil Holthausen von Plettenberg.

Die Wanderungen fanden meist an Tagen mit Sonnenschein statt und meistens am Wochenende, das erklärt auch die oft leeren Parkplätze. Das mit dem Sonnenschein ist nicht so einfach, denn an 4 von 7 Tagen fallen mehr oder minder starke Niederschläge in der Region. Der Ausgangspunkt der Touren war die Vier-Täler-Stadt Plettenberg im Westen des Sauerlands; viele Wanderrouten führten an den Flüssen Lenne, Oester und Else vorbei. Die ersten Fabriken und Manufakturen sind zu Beginn des Vorindustriezeitalters in der Region an den vielen Flüssen entstanden. Deshalb konnten hier mit Hilfe der Wasserkraft die Eisenhammer angetrieben werden, die Schmiedeeisen als Halbzeug und die daraus gefertigten Gebrauchsgüter, herstellten. Viele Orte hatten den Namen eines Hammerwerks in ihren Namen: Bremecker Hammer in Lüdenscheid oder mein titelgebender „Köbbinghauser Hammer“ in Plettenberg im Ortsteil Köbbinghausen.

Die Aufnahmen sehe ich weniger als dokumentarische Photos an, sondern als Stimmungsbilder. Aber trotz alledem: ein Photo ist immer auch ein Dokument der Zeit. Das zeigt sich an meinen Photographien „Im Wedding“ aus den Jahren 1977/78, die man heute als „stimmungsvolle Dokumentaraufnahmen“ bezeichnen kann. Sehen wir einmal, ob in 40 Jahren jemand schreibt: „Und dennoch thematisieren seine Bilder die … Historie auf eine Art, die den unwiederbringlichen Aspekt von Vergänglichkeit eindringlich vor Augen führt“ [Dr. Simone Kindler zur Ausstellung „Im Wedding“ 2013 im Bayer-Haus Berlin].

Portfolio „Köbbinghauser Hammer“, 2014, 30×45 cm, Fotopapier im Passepartout 50×60 cm. Alle Aufnahmen entstanden zwischen 2008 und 2014 im südlichen Westfalen. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 196 Seiten im Format 20,5×27 cm erschienen (2014). Das gesamte Portfolio besteht aus 186 Photographien. Eine Auswahl von 30 Photographien finden Sie auf meiner Website “Lichtbilder”.

“Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.”

Die Nacht der offenen Mauer in Berlin

Mit den Worten “Das tritt nach meiner Kenntnis …  ist das sofort, unverzüglich” antwortete heute vor 25 Jahren Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED, am Abend des 9. November 1989 auf die Frage eines Journalisten, ab wann die neue Reiseregelung in Kraft trete. Und es setzte eine beispiellose Nacht ein, in der West-Berlin durch die Mauer hindurch von den Ost-Berlinern gestürmt wurde und sie – wie mein Bild zeigt – entsprechend von den West-Berlinern empfangen wurde.

“9. November 1989, Grenzübergang Sonnenallee”, aus dem Portfolio “9. November 1989 - Berlin nun freue dich”, Foto © Friedhelm Denkeler 1989

“9. November 1989, Grenzübergang Sonnenallee”, aus dem Portfolio “9. November 1989 – Berlin nun freue dich”, Foto © Friedhelm Denkeler 1989

Den unten abgebildeten „Zettel“ hat Schabowski von Egon Krenz am Rande der Sitzung des Zentralkomitees erhalten und auf seiner Pressekonferenz verlesen. Er enthält keinen Hinweis darauf, dass die neue Regelung erst am folgenden Tag, dem 10. November, in Kraft treten soll. Mit der Bekanntgabe dieser Pressemitteilung im Internationalen Pressezentrum in der Berliner Mohrenstraße wird das Signal zur friedlichen Überwindung der Mauer gegeben. Alle Regularien und Vorbehalte, die dieses Papier durchaus noch enthält, werden in den folgenden Stunden ignoriert. Wahrgenommen wird nur die Botschaft: Die Grenze ist offen. [Quelle: BStU]

Pressemitteilung der ADN am 9. November 1989, Quelle: BStU

Pressemitteilung der ADN am 9. November 1989, Quelle: BStU

9. November 1989 – Berlin, nun freue dich” unter diesem Titel habe ich die Fotos, die ich in der Nacht vom 9. auf den 10. November am Grenzübergang Sonnenallee und am Brandenburger Tor gemacht habe, anlässlich der 20. Wiederkehr der Maueröffnung im Jahr 2009, als Portfolio und Autorenbuch neu zusammengestellt. Eine Auswahl finden Sie auf meiner Website „Lichtbilder„.

Die elf Rubriken im JOURNAL

Seit dem 1. Juli 2014 gibt es einige Weiterentwicklungen und Verbesserungen im JOURNAL (siehe Alles neu macht der Juli, aber bei gewohnter Qualität); eine betrifft die Zuordnung der Artikel zu den Rubriken, die ich heute vorstellen möchte.

"Geheime Anlage",  aus der Serie "Köbbinghauser Hammer", Foto © Friedhelm Denkeler 2010

„Geheime Anlage“, aus der Serie „Köbbinghauser Hammer“, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

In Blogs sind die einzelnen Posts (Artikel) in verschiedene Kategorien (im JOURNAL Rubriken genannt, siehe rechte Seitenspalte) eingeteilt. Der Besucher kann sich, sofern er nicht die neuesten Artikel auf der Startseite liest, dadurch in den gegenwärtig 701 Posts (Stand: 07.08.2014) besser zurechtfinden. Die einzelnen Artikel sind den elf Rubriken zugeordnet. In der Regel weise ich einen Artikel nur einer Rubrik zu (in Ausnahmefällen auch einmal zwei Rubriken). Außerdem gibt es noch die Suchfunktion. Die folgenden Beschreibungen dienen auch dazu, den insbesondere neuen Besuchern aufzuzeigen, was sie in diesem Blog zu erwarten bzw. nicht zu erwarten haben:

Ausstellung

Entsprechend des Blog-Untertitels „Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ werden in dieser Rubrik in erster Linie selbst besuchte Ausstellungen, hauptsächlich in Berlin, zu Photographie und Kunst besprochen. Hin und wieder wird auch eine geplante Ausstellung angekündigt.

Filmbesprechung

Unter der Rubrik „Filmbesprechung“ diskutiere ich die selbst gesehenen aktuellen Kino-Filme, hin und wieder auch einmal einen Klassiker. Um eventuelle Copyright-Ansprüche zu umgehen, sind alle Beiträge in allen Rubriken mit eigenen Fotos versehen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Fotografisches Fundstück

Im Gegensatz zum Historischen Photo finden Sie hier aktuelle Einzel-Photos mit Impressionen von Stadtspaziergängen, Landausflügen, Urlaubsreisen, Stillleben, etc.

Historisches Photo

Unregelmäßig zeige ich hier Photos aus meinem fotografischen Archiv (oft mit zusätzlichem Text). Außerdem gibt es unter der Überschrift „Vor dreißig Jahren …“ Photos zu sehen, die immer genau vor 30 Jahren entstanden sind (in der Regel ohne weiteren Text).

In den Straßen von Berlin

Die work in progress-Serie „In den Straßen von Berlin“ besteht aus großformatigen Farb-Fotos aus dem Nach-Wende-Berlin. Unter dieser Rubrik ist immer wieder einmal ein Bild aus dieser Serie zu sehen. Die Photos zeigen den Wandel des Stadtbildes in den letzten 20 Jahren: Abriss des Palastes und neue Hotels im Osten, Bautätigkeiten im alten Westen, das Tempelhofer Feld, das seit 2008 als Flugbahn ausgedient hat, Touristenströme am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie, am Hauptbahnhof und im Lustgarten in Mitte.

Neues auf meinen Websites

Hier erfahren Sie hauptsächlich, was sich auf meiner Website „Lichtbilder“ (vormals „Denkeler Photo“) verändert hat: einführende Artikel zu neu erstellten oder neu aufbereiten Serien und deren Photos, jeweils in einer Auswahl mit bis zu 30 Bildern oder anderes Erwähnenswertes. Und natürlich stelle ich Neuerungen und Entwicklungen in diesem Blog „Journal – Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ in einem Beitrag vor.

Rock-Archiv

Hier finden Sie Beiträge zu Songs und ihren Interpreten aus 70 Jahren Rock- und Pop-Geschichte. Es wird immer mindestens zu einem Musik-Video, Live-Video oder einem Video von einer TV-Aufzeichnung bei den bekannten Video-Portalen wie Vimeo, DailyMotion, MyVideo, YouTube, tape.tv, etc. verlinkt (oder wenn das nicht zur Verfügung steht, zu einem „reinem“ Audio-Video). Rechnen Sie bei allen Videos mit nervender Werbung, bei YouTube noch am wenigsten; dafür ist bei YouTube immer wieder einmal das ursprüngliche Video nicht (mehr) erreichbar (manchmal gebe ich deshalb einen Ersatzlink an).

Sonntagsbild

Der Versuch einer Definition: Was ist eigentlich ein Sonntagsbild? Ein “schönes” Bild (was auch immer das nun wieder heißen mag; der Autor legt den Titel quasi mit dem Foto fest); es ist in Farbe (jedenfalls bei meinen Sonntagsbildern); es passt in keine andere Kategorie; es gehört nicht zu einer Serie von Bildern und zu keiner Serie. Kurz gesagt: Es ist ein Einzelbild. Aber es ist kein Sonntagsbild im Sinne der Sonntagsmalerei. Unter diesen Prämissen ist die Rubrik “Sonntagsbilder” zu verstehen; außerdem ist „Sonntagsbild“ einfach ein schöner Titel.

Theorie der Photographie

Hier finden Sie Betrachtungen zum photographischen Bild. Diese Rubrik befindet sich noch im Aufbau.

Verschiedenes

Hier erscheinen alle Posts, die nicht in die anderen Rubriken passen.

Zitat des Monats

Jeden ersten Tag im Monat erscheint ein bildlich umgesetzter Post mit einem Zitat; das kann ein Photo mit einem Spruch sein oder ein Bild, das grafisch mit dem Zitat des Monats gestaltet wurde.

"Nirosta-Schornstein", aus der Serie "Köbbinghauser Hammer", Foto © Friedhelm Denkeler 2008

„Nirosta-Schornstein“, aus der Serie „Köbbinghauser Hammer“, Foto © Friedhelm Denkeler 2008

Alles neu macht der Juli, aber bei gewohnter Qualität

Das Zitat des Monats Juli 2014. Das „Journal“ ist heute seit vier Jahren online.
Über 600 Gäste besuchen inzwischen jeden Tag das “Journal”.
Das Layout der Webseiten „Journal“ und „Lichtbilder“ wurde überarbeitet.

"Qualität ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Qualität", Foto und Grafik © Friedhelm Denkeler 2003

„Qualität ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Qualität“, Foto und Grafik © Friedhelm Denkeler 2003

Vor vier Jahren, am 1. Juli 2010, ging der Blog „Journal – Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst“ mit oben stehendem Motto, das zugleich „Zitat des Monats Juli 2010″ war (und heute ausnahmsweise noch einmal), online. In dieser Zeit war das “Journal“ vollständig werbefrei – und das wird auch so bleiben (keine nervenden Flashs, blinkenden Grafiken oder Pop-up-Fenster). Die steigenden Besucherzahlen deuten darauf hin, dass meine Gäste diese Qualität schätzen, und ich möchte mich heute herzlich für das Interesse bei Ihnen bedanken.

"Besucherzahlen Juli 2010 bis Juni 2014", Grafik © Friedhelm Denkeler 2014

„Besucherzahlen Juli 2010 bis Juni 2014“,
Grafik © Friedhelm Denkeler 2014

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres besuchten insgesamt 111.792  Gäste meinen Blog, das sind im Mittel 613 Besucher pro Tag. Die Zahlen entwickelten sich in den vier Jahren von ca. 76 auf jetzt aktuell 613 Besucher pro Tag (Mittelwert); im gesamten Zeitraum der vier Jahre waren es 512.820.

Jetzt ist es Zeit für einige Verbesserungen auf meinen Websiten. Die auffälligste Änderung im „Journal“ ist sicherlich das neue Logo. Es wurde von Horst Hinder (comcontor.com) entwickelt. Eine weitere Neuigkeit ist, wenn mehr als 12 Artikel auf einer Seite angezeigt werden, schaltet sich ein „Pager“ zum Blättern für ältere und neuere Seiten/ Artikel am unteren Rand ein; wenn es oben noch weitere Seiten gibt, auch am oberen Rand.

Die meisten Änderungen liegen aber unter der Oberfläche; das Theme „Journal2“ für die grafische Oberfläche ist an die aktuellen Browser angepasst, der Programm-Code ist schlanker und damit auch schneller geworden. In Blogs sind die einzelnen Posts (Artikel) in verschiedene Kategorien (im JOURNAL Rubriken genannt) eingeteilt. Diese Aufteilung hat sich geändert; demnächst folgen mehr Informationen.

Auf meiner Photo-Website „Lichtbilder“ (vormals „Denkeler Photo“) gibt es ebenfalls einige Änderungen. Die ganze Website ist jetzt noch klarer strukturiert und an die Präsentation von Fotos angepasst worden; natürlich erhielt sie auch das neue Logo. Dazu mehr in einem weiteren Artikel.

"Logo", © Friedhelm Denkeler 2014

„Logo“, © Friedhelm Denkeler 2014

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