Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Fotografisches Fundstück

Im Gegensatz zum Historischen Photo finden Sie hier aktuelle Einzel-Photos mit Impressionen von Stadtspaziergängen, Landausflügen, Urlaubsreisen, Stillleben, etc.

Die Fett-Feuerwehr kommt!

Die Fett-Feuerwehr am Potsdamer Platz, Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Die Fett-Feuerwehr am Potsdamer Platz, Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Am Potsdamer Platz ist immer viel los: Neulich rammte ein fallendes Auto den Platz (siehe hier) und heute musste die Fett-Feuerwehr anrücken. Die Adresse sollte man sich für den Notfall unbedingt merken.

In Kassel ist alles Kunst!

Impressionen von der dOCUMENTA 13 in Kassel (13 und Schluss)

„Das Rätsel der Kunst besteht darin, dass wir nicht wissen, was sie ist, bis sie nicht mehr dass ist, was sie war“ [Carolyn Christov-Bakargiev]

Und zum Schluss dieser Artikelreihe zur Documenta (13) in Kassel, nach dem Rätsel von CCB, noch einige visuelle Rätsel nach dem Motto „Ist das Kunst oder kann das weg?“

"Documenta 13: The German Bratwurst am Friedrichsplatz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: The German Bratwurst am Friedrichsplatz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Deutsche Besucher: bitte werfen Sie Ihre Postkarte hier ein", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Deutsche Besucher: bitte werfen Sie Ihre Postkarte hier ein", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Yes, This Is Art", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Yes, This Is Art", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Kunst oder kann das weg?", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Kunst oder kann das weg?", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Eine Wahrnehmung auf dem Dachboden", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Eine Wahrnehmung auf dem Dachboden", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Star Wars am Hauptbahnhof", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Star Wars am Hauptbahnhof", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Moin in Kassel", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Moin in Kassel", Foto © Friedhelm Denkeler 2012"

"Documenta 13: Liegestuhl", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: Liegestuhl", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: The End", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Documenta 13: The End", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten

"Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage", Foto © Friedhelm Denkeler, 2003

"Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage", Foto © Friedhelm Denkeler, 2003

Franz Beckenbauer: „Es gibt nur eine Möglichkeit:
Sieg, Unentschieden oder Niederlage!“

  • Rudi Völler: „Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!“
  • Heribert Faßbender: „Es steht im Augenblick 0:0. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können.“
  • Horst Hrubesch: „Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor!“ (schildert die Entstehung eines seiner Tore)
  • Andy Möller: „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“
  • Lothar Matthäus: „Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.“
  • Marco Rehmer: „Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.“

Der Koloss von Prora

"Promenade in Prora", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Promenade in Prora", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Der Name „Prora“ bezeichnete ursprünglich den Höhenzug zwischen Schmaler Heide und Neu-Mukran nahe Binz auf der Insel Rügen und steht heute allein für einen riesigen, über fünf Kilometer langen, Gebäudekomplex. Prora sollte 1936 das größte Seebad der Welt werden und als Teil der Nazi-Massenorganisation „Kraft durch Freude – KdF“ Ferienunterkünfte für 20 000 Menschen an der Prorer Wiek bieten. Mit Beginn des Krieges wurden die Arbeiten 1939 eingestellt und niemals fortgesetzt.

Von den acht erhaltenen Gebäuden, die jeweils eine Länge von 500 Metern haben, wird derzeit nur ein kleiner Teil genutzt. Im letzten Jahr wurde in einem Gebäude eine Jugendherberge eröffnet. Die Promenade zwischen den Gebäuden und dem Ostseestrand wurde mittlerweile von der Natur zurückerobert und auch der Blick aus den Zimmern auf das Meer wird heute durch einen Kiefernhain verdeckt. Das Kolossale des unter Denkmalschutz stehenden Komplexes ist fotografisch praktisch nicht zu erfassen.

Die Buchenwälder der ‘Granitz’ auf Rügen

"Buchenwald in der Granitz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Buchenwald in der Granitz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Zwischen den Ostseebädern Binz und Sellin liegt innerhalb des Biosphärenreservats Südost-Rügen das Naturschutzgebiet „Granitz“. Es besteht aus drei Kernzonen: dem Hochufer, dem Kesselmoor Große Wiese und dem Schwarzen See. Um den küstennahen Altwaldbestand aus Buchen, Moränenkliffs und den eingestreuten Kesselmooren in ihrer natürlichen Entwicklung zu unterstützen, wurde das Schutzgebiet 1990 eingerichtet. Da der Boden der Granitz aus bis zu 70 Meter dicken Sandschichten besteht, fehlen die Fließgewässer in dieser Region, die während der letzten Eiszeit entstanden ist.

Das Kesselmoor ‘Große Wiese’ in der Granitz

"Das Kesselmoor 'Große Wiese' in der Granitz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Das Kesselmoor 'Große Wiese' in der Granitz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Wenn man vom Ostseebad Binz durch das Naturschutzgebiet Granitz bis zum Ostseebad Sellin wandert, kommt man direkt am 15 Hektar großen Kesselmoor „Große Wiese“ mit einem jungen Moorbirkenwald vorbei. Durch die zur Vor-Frühlingszeit noch blattlosen Birken bietet sich eine uneingeschränkte Sicht auf dies reizvolle Kleinod der Natur. Das Moor selbst wird durch die typischen Buchenwälder der Granitz begrenzt. Solch lebende Moore sind im Schutzgebiet, bedingt durch frühere Entwässerungsmaßnahmen der Nutzflächen, nur noch selten vorhanden.

Der Rettungsturm am Ostseestrand in Binz

"Der Rettungsturm am Ostseestrand in Binz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Der Rettungsturm am Ostseestrand in Binz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Man denkt an ein unbekanntes Flugobjekt, wenn man sich dem futuristisch anmutenden ehemaligen Rettungsturm am Strand von Binz auf der Ostsee-Insel Rügen nähert. Der als „Meister des Schalenbetons“ bekannt gewordene und in Binz geborene Architekt Ulrich Müther (* 1934, † 2007) hat ihn neben 50 weiteren Schalenbauten entworfen. Das architektonische Kleinod am Binzer Strand wurde 1968 errichtet und heute wird als Außenstandort des Standesamtes Binz genutzt. Ulrich Müther kennen wir als Berliner sehr gut: Er entwarf die 1973 in Berlin-Mitte auf der Fischerinsel errichtete Gaststätte „Ahornblatt„. Leider wurde das denkmalgeschützte Gebäude trotz internationaler Proteste im Jahr 2000 abgerissen. Hingegen steht Müthers „Seerose“ in Potsdam noch immer.

Die Blaue Stunde an der Seebrücke in Binz

"Die Blaue Stunde an der Seebrücke in Binz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

"Die Blaue Stunde an der Seebrücke in Binz", Foto © Friedhelm Denkeler 2012

Im Jahr 1902 wird eine 560 Meter lange Seebrücke aus Holz im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen gebaut und drei Jahre später durch eine Sturmflut zerstört. Eine neue Brücke wird gebaut und 1942 durch gewaltige Eismassen erneut schwer beschädigt. Nach 52 Jahren ohne Brücke, gibt es seit Mai 1994 wieder eine Seebrücke in einer Länge von 370 Metern und sie steht noch immer.

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