Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Eine romantische Geschichte im Ballsaal … mit den Kinks

Vergiss nicht zu tanzen … im Zustand der Verwirrung

"Rote Rose", Foto © Friedhelm Denkeler 2003

„Rote Rose“, Foto © Friedhelm Denkeler 2003

Sie gehörten in den 1960er Jahren neben den Rolling Stones und den Beatles zu den „Top 3“ der britischen Beat-Ikonen: „The Kinks“ mit den Brüdern Ray und Dave Davies (beide Gesang und Gitarre).

Ihre 1964 erschienene Single „You Really Got Me“ bescherte ihnen den musikalischen Durchbruch. Sie gingen damit als die Erfinder des „Hard Rock“, noch vor „The Who“, in die Geschichte der Rockmusik ein. Auch wenn die Musik ähnlich klingt, „Heavy Metal“ kam erst später und ist noch „einen Zahn“ härter.

Heute habe ich aus meinem Rock-Archiv einen sanfteren Song aus dem Jahr 1983, der gleichzeitig auch ihr letzter großer Erfolg wurde, herausgesucht. Er stammt aus dem Album „State Of Confusion“:

The Kinks:
„Don’t Forget to dance“

Ein wunderbarer Song mit einem passenden Video, das Erinnerungen an die „guten, alten Zeiten“ hervorruft und sehnsuchtsvoll in Szene setzt, wie Musik und Tanz alle Generationen verbindet. Es ist ein „vergessener“ Song, aber die Kinks-Fans kennen ihn natürlich. Ray Davis kann die traurigen Momente des Lebens wunderschön in Worte und Musik fassen.

Don’t forget to dance, no, no, no,/ Don’t forget to smile./
Don’t forget to dance, no, no, no,/ Forget it for a while.

Als zweiter Song aus dem 1983er-Album in vergleichbarer Qualität soll „Come Dancing“ erwähnt werden. Die Band gründete sich, kurz nach dem Beatles-Boom, im Jahr 1963. Ray Davis gilt neben Lennon/ McCartney als einer der besten Songwriter. Zu seinen bekanntesten Songs gehören: Lola, Dead End Street, Death Of A Clown, Autumn Almanac, Sunny Afternoon, Waterloo Sunset.

„Dandy“ war übrigens der erste Nummer-1-Hit der Kinks 1964 in Deutschland. 1990 wurde die Band in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. 1996 trennte sich die Gruppe. Der Regisseur Julien Temple plant unter dem Titel „You Really Got Me“ einen Film über die Anfangsjahre der Kinks.

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