
Thomas Struth – Fotografien 1978-2010
In einer großen Retrospektive zeigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mehr als 100 Werke des in Düsseldorf und Berlin lebenden Fotokünstlers Thomas Struth. Weiterlesen

Liam Neeson und Diane Krüger jagen durch das verschneite Berlin
Letzten Winter brannte es im U-Bahn-Eingang Friedrichstraße und schwarzer Rauch stieg auf. An der Ecke Friedrich-/ Georgenstraße stand Liam Neeson wartend herum. Weiterlesen

Bernward Vespers letzte Reise
In bisherigen RAF-Filmen spielte Bernward Vesper, geb. 1938, meistens keine Rolle. In Andres Veiels deutschem Wettbewerbsbeitrag »Wer wenn nicht wir«, einer Vorgeschichte des deutschen Terrorismus, hingegen spielt er die Hauptfigur. Weiterlesen

Wie es Victor Kaufmann gelang, den Krieg zu überleben oder: Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Der Österreicher Wolfgang Murnberger hat mit seinem Film »Mein bester Feind« als Welturaufführung im Wettbewerb der Berlinale außer Konkurrenz eine solide Arbeit vorgestellt. Weiterlesen

Miranda July hält in »The Future« die Zeit an
In das Leben von Sophie und Jason hält die Panik Einzug: »In fünf Jahren, da sind wir 40. Und 40, das ist fast 50. Was danach kommt, ist nur noch das Kleingeld im Leben«. Sie hatten noch so viel vor: Die Welt retten oder berühmt werden. Weiterlesen

»Margin Call« – Der Tag, an dem die große Finanzkrise an der Wallstreet ausbrach
Gestern Morgen beim Studium des Wirtschaftsteils des Tagesspiegels dachte ich für einen kurzen Moment, hier fehlt doch eine Meldung über die Wirtschaftskrise. Der am Abend zuvor gesehene Berlinale-Film im Wettbewerb »Margin Call« von JC Chandor hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Weiterlesen

Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2011: »True Grit« von den Coen-Brüdern
Der erste Western, den ich seit ewigen Zeiten im Kino gesehen habe, war der Eröffnungsfilm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin »True Grit« von Ehtan und Joel Coen. Wann lief überhaupt das letzte Mal ein Western im Kino? Das muss Jagdgründe her sein. Weiterlesen

Das letzte Glas ist getrunken – Gary Moore ist gestorben
Am Sonntag starb der irische Bluesrocker Gary Moore unerwartet mit 58 Jahren in seinem Hotelzimmer im spanischen Urlaubsort Estepona an der Costa del Sol. Mit Gary Moore: »Still got the Blues (for you)« hatte er 1990 einen Welthit. Weiterlesen

Der schwarze Schwan und der (un)perfekte Horror
Das Drama zwischen dem weißen und dem schwarzen Schwan, zwischen Gut und Böse müsste hauptsächlich im Kopf stattfinden. Stattdessen hat Regisseur Darren Aronofsky der langsam in den Wahn tanzenden Ballerina einen unnötigen, sehr realistischen Horror ins Drehbuch geschrieben. Weiterlesen

Einfach einmal die Blickrichtung ändern
»Um klar zu sehen, genügt of ein Wechsel der Blickrichtung«, Antoine de saint-Exupéry, Foto/Grafik © Friedhelm Denkeler 2010. Weiterlesen

Das obskure Objekt der Begierde
Es handelt sich um den Parfumflakon Un Air Embaumé (Duftende Luft) der Firma Rigaud, den Marcel Duchamp 1921 ›modifizierte‹, indem er das ursprüngliche Etikett durch den neuen Schriftzug »Belle Haleine – Eau de Voilette« ersetzte. Weiterlesen

Carsten Höllers ›Soma‹ im Hamburger Bahnhof – Kunstwerk oder Doppelblindverfahren?
Wir haben das Soma getrunken; wir sind unsterblich geworden, wir haben das Licht gesehen; wir haben die Götter gefunden. Weiterlesen

Der Berliner Skulpturenfund im Neuen Museum
Kunstwerke der frühen Moderne bei archäologischen Ausgrabungen vor dem Roten Rathaus entdeckt. Weiterlesen

Nan Goldin – Ihre wilden Jahre in Berlin
Mit diesen Fotografien zeigt die Berlinische Galerie (BG), einen guten Überblick über die Werke, die Nan Goldin zwischen 1984 und 2009 während zwei längerer Aufenthalte, teilweise dank eines DAAD-Stipendiums, in Berlin geschaffen hat. Weiterlesen

Susanne Kriemann – Kunstpreis für zwei Hohlkehlen?
Drei Kunstfreunde in der Museumshalle – ratlos. »Ashes and broken brickwork of a logical theory« noch bis zum 31.01.2011 in der Berlinischen Galerie. Weiterlesen

Schönheiten in schwarz-weiß ›On Street‹
ie Fotoschau mit Peter Lindbergh (*1944) ist eine der erfolgreichsten seit dem 10-jährigen Bestehen der privaten C/O-Galerie. Mehr als 70.000 Besucher haben die Retrospektive nach der Eröffnung am 25. September 2010 gesehen. Weiterlesen

Roadtrips zu den Uncommon Places oder: Die Verklärung des Alltäglichen
Bis in die 1970er Jahre war die Farbfotografie für künstlerisch arbeitende Autoren keine Selbstverständlichkeit. Sie war zu nah an der Ästhetik der Massenmedien und kaum einer der anerkannten Fotografen traute sich an sie heran. Weiterlesen

Es gibt sie noch – die guten deutschen (Liebes-)Filme
Nach dem eher enttäuschenden Donnersmarck-Film »The Tourist« (siehe meinen Artikel) war ich sehr gespannt, wie der deutsche Filmemacher Tom Tykwer (Lola rennt 1998, Das Parfüm 2006, The International 2009) seinen neuen Film DREI umgesetzt hat. Weiterlesen

Kauft nur noch Deutsche Schreibmaschinen … und Overstolz
Welt aus Schrift. Das 20. Jahrhundert in Europa und den USA. Ikonographie und Entwicklungsgeschichte der Schrift-Bilder. Weiterlesen

Von der Köpfchenschimmel-Ästhetik zur Endzeit-Melancholie
Das Museum für Fotografie zeigt eine kleine Geschichte der Mikro-Fotografie mit faszinierenden Bildern der fragilen Welt des Kleinen. Weiterlesen

Venezianisches Finale von Donnersmarck
Welchen Film habe ich gestern Abend bloß gesehen? Einen Agententhriller, einen Reisefilm, eine Liebesgeschichte, eine Mafia-Story, einen Krimi, eine Gauner-Komödie oder einen Hollywood-Schinken? Oder war mein Kinobesuch Zeitverschwendung? Weiterlesen