Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Monats-Archive: November 2011

Spion im Gabardine-Anzug und Kamera in der Fliege

Paul Simon und Art Garfunkel fahren im Greyhound
über eine Bridge Over Troubled Water

In diesem Jahr feierten und feiern sieben Rocklegenden ihren 70. Geburtstag: Bob Dylan, Neil Diamond, Art Garfunkel, Chubby Checker, David Crosby, Charlie Watts und Eric Burdon. Eric Burdon “Am Anfang war es tierisch …“, Bob Dylan “Wie ein Rollender Stein, der kein Moos ansetzt …“, Chubby Checker  “Vom Rock ‘n’ Roll zum Twist – “Let’s twist again” und David Crosby “If I Could Only Remember My Name … David Crosby” habe ich bereits vorgestellt. Heute soll es um Art Garfunkel vom Folk-Rock-Duo “Simon und Garfunkel” gehen.

Laughing on the bus, playing games with the faces. She said the man in the gabardine suit was a spy, I said be careful his bowtie is really a camera.

"Auffahrt zum Großglockner", Foto © Friedhelm Denkeler 1968

“Auffahrt zum Großglockner”, Foto © Friedhelm Denkeler 1968

1970 erschien das legendäre Album “Bridge Over Troubled Water” von Simon & Garfunkel, das sich auch in meiner Vinyl-Sammlung befindet. Die schmalzigen Songs wie El Condor Pasa, Cecilia, The Boxer, The Only Living Boy in New York oder By, By Love kann ich leider heute nicht mehr hören, und das liegt nicht daran, dass mein alter Plattenspieler im Keller steht. Also habe ich mich nach älteren Songs umgeschaut und dabei habe ich “‘America’ entdeckt” (!), dass 1968 auf ihrem Album “Bookends” erschienen ist:

Simon and Garfunkel: “America”

“Thematisch erscheint der Track wie ein Roadsong von Chuck Barry aus der Perspektive von Jack Kerouac” so Stephen Patience in “1001 Songs”. Einen Auftritt bei David Letterman, bei dem sie “America” singen, habe ich ebenfalls herausgesucht. Der Song selbst sowie Text und Musik von Paul Simon, sind weniger bekannt, aber auch hier bleibe ich dabei: Aus heutiger Sicht zu übertrieben gefühlvoll gesungen. Da erfreue ich mich lieber an David Bowie’s Version:

David Bowie: “America” (Concert For New York City)

Diese denkwürdige, minimalistische Version von “America”, die David Bowie am 20. Oktober 2001 im Madison Square Garden in New York City als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September, im Schneidersitz sitzend und sich auf einem Spielzeug-Piano (Suzuki Omnichord) begleitend, gefällt mir dagegen sehr. Etwas Ähnliches habe ich noch nie gesehen und gehört.

Für die Single “Mrs. Robinson” und das Album “The Graduate (“Die Reifeprüfung” mit Dustin Hoffmann, 1969)”, für “Bridge Over Troubled Water” (Single und Album 1971) und für ihr Lebenswerk (2003) erhielten Simon & Garfunkel jeweils einen Grammy. Natürlich sind sie auch in der Rock and Roll Hall of Fame” vertreten. “All come to look for America!”.

Biografie Simon & Garfunkel bei laut.de

Der Moleküle-Mann in der Spree

"Molecule Man" von Jonathan Borofsky , aus "In den Straßen von Berlin", Foto © Friedhelm Denkeler 2005

"Molecule Man" von Jonathan Borofsky , aus "In den Straßen von Berlin", Foto © Friedhelm Denkeler 2005

In den Straßen von Berlin (6)

30 Meter hoch, 45 Tonnen schwer und dennoch transparent und leicht, steht seit 1999 die Großskulptur von Jonathan Borofsky aus Aluminiumplatten mitten in der Spree in der Nähe der Elsenbrücke und der Treptowers. Hier befindet sich die Nahtstelle zwischen den ehemaligen Bezirken Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow und gleichzeitig zwischen West- und Ostberlin.

Mit den drei Figuren erinnert Jonathan Borofsky daran, “dass sowohl der Mensch als auch die Moleküle in einer Welt der Wahrscheinlichkeit existieren und das Ziel aller kreativen und geistigen Traditionen ist, Ganzheit und Einheit innerhalb der Welt zu finden”. Kennengelernt habe ich Borofsky auf der “dokumenta 9″ mit seinem Werk “Man Walking To The Sky”. Der Himmelstürmer steht inzwischen auf dem Platz vor dem Kulturbahnhof in Kassel.

www.borofsky.com

If I Could Only Remember My Name … David Crosby

Und ich dachte, ich hätte das Licht gefunden,
aber es war nur mein eigener Schatten

In diesem Jahr feierten und feiern sieben Rocklegenden ihren 70. Geburtstag: Bob Dylan, Neil Diamond, Art Garfunkel, Chubby Checker, David Crosby, Charlie Watts und Eric Burdon. Eric Burdon “Am Anfang war es tierisch …“, Bob Dylan “Wie ein Rollender Stein, der kein Moos ansetzt …” und Chubby Checker  ”Vom Rock ‘n’ Roll zum Twist – “Let’s twist again” habe ich bereits vorgestellt. Heute soll es um David Crosby, das Gründungsmitglied der Byrds und von Crosby, Stills and Nash (and Young), gehen.

And I thought I had found the light
To guide me through my nights and all this darkness
I was mistaken, it was only reflections of a shadow That I saw

"Selbst mit Rhus Typhina", Foto © Friedhelm Denkeler 2006

“Selbst mit Rhus Typhina”, Foto © Friedhelm Denkeler 2006

Von 1964 bis 1967 nahm David Crosby mit den Byrds fünf Alben auf, trennte sich aber nach Streitigkeiten von der Band und gründete mit Stephen Stills von Buffalo Springfield und Graham Nash von den Hollies die Supergroup “Crosby, Stills & Nash”. Später kam Neil Young hinzu. Ihr epochaler Woodstock-Auftritt im August 1969 wird für immer in Erinnerung bleiben.

Ab 1971 arbeiteten die Bandmitglieder auch an Soloprojekten. David Crosby suchte für seinen bereits drei Jahre alten Song “Laughing” vergeblich einen Produzenten. Daraufhin tat er sich mit West-Coast Musikern wie Neil Young, Graham Nash, Joni Mitchell, Grace Slick von Jefferson Airplane und Mitgliedern von Grateful Dead zusammen. Sie nahmen gemeinsam in der berühmten Perro-Session von 1971 in San Francisco “Laughing” auf.

Das “sanft dahinfließende West-Coast-Meisterwerk zum Wohlfühlen” (James Harrisson) wurde im selben Jahr ein Track auf Crosbys erstem Album: “If I Could Only Remember My Name …”. Ich habe zwei Versionen herausgesucht:

David Crosby: “Laughing” (Original)
Crosby & Nash: “Laughing” (Live, Amsterdam Oktober 2011)

David Crosby ist zweimal in der “Rock and Roll Hall of Fame” in Cleveland (Ohio) vertreten: Sowohl als Mitglied der “Byrds” und als auch von “Crosby, Stills & Nash” wurde er geehrt. Seit 1986 werden jedes Jahr neue Künstler in diese Ruhmeshalle aufgenommen, frühestens allerdings 25 Jahre nach Erscheinen der ersten Schallplatte/ CD. Seit 1995 ist das gleichnamige Museum für Besucher geöffnet.

www.davidcrosby.com  

November in Krottorf

"Rote Beeren an der Bode", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

"Rote Beeren an der Bode", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Seit sechs Jahren bin ich regelmäßig im November in Krottorf (siehe hier). Das Dorf liegt inmitten der Magdeburger Börde, zwischen der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Harz und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gröningen. Mitten durch Krottorf fließt die Bode, die im Brockengebiet ihre Quellen hat. Nachdem sie Quedlinburg, Oschersleben und Krottorf passiert hat, fließt sie nach 140 Kilometer bei Nienburg in die Saale.

So bot sich schon vor mehr als hundert Jahren an, an dieser Stelle eine Wassermühle zu errichten. 1896 wurde diese in das “Elektricitätswerk Crottorf AG” umgewandelt und nachdem die gesamte Anlage im Jahr 2000 von Grund auf saniert wurde, zog hier die e•on|Avacon AG-Akademie ein. Bedingt durch das Wasser und die zahlreichen Niederungen habe ich Krottorf bisher hauptsächlich im Nebel und in der Dämmerung erlebt. Das heutige Bild entstand auf einem Spaziergang zwischen den beiden Armen der Bode. Auf meiner Website “Denkeler Foto” finden Sie eine Auswahl von 24 Photos aus der Serie “Krottorf”, die im Jahr 2008 entstanden ist.

Wie auf Wolken gehen und liegen

Tomás Saraceno’s “Cloud Cities” im Hamburger Bahnhof (bis 15. 01.2012)

"Historische Halle mit Cloud Cities", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

"Historische Halle mit Cloud Cities", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Die Historische Halle des Hamburger Bahnhofs wird nach den beiden letzten Ausstellungen “Richard Longs ‘Berlin Circle’” und “Carsten Höllers ‘Soma’” nun zum dritten Mal in Folge optimal bespielt – mit Ballonmodulen und Spinnennetzen des Argentiniers Tomás Saraceno. Der Künstler nennt seine Werke “Biosphären”, die man als Besucher teilweise betreten kann.

Inspirationsquellen waren für Saraceno die Leichtigkeit von Seifenblassen und die Flexibilität von Spinnennetzen. In den Modulen wachsen Tillandsien und Menschen kriechen ungeschickt umher, andere Module schimmern einfach nur bunt wie Seifenblasen. Ob die Installation zukunftsweisend ist oder für immer Utopie bleiben wird, werden wir sicherlich nicht mehr erleben.

"Schweben in der Biosphäre", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

"Schweben in der Biosphäre", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

“Das gemeinsame Erleben, das man in der Ausstellung erfahren kann, ist sehr wichtig. Der größte Ballon mit einem Durchmesser von 22 Metern und ein etwas kleinerer sind begehbar, und wenn man in eine der Sphären eintritt, wird sofort spürbar, wie sensibel sie auf die Bewegungen reagiert. Zum einen gibt die Folie nach, zum anderen sind die Sphären nicht statisch, sondern rundherum mit Seilen fixiert, die quer durch den ganzen Raum gespannt sind.

Man muss das eigene Verhalten also ein bisschen anpassen. Und das gilt erst recht, wenn mehrere Leute zusammen sind: Wenn du versuchst zu stehen und ich mich stark bewege, dann fällst du um. Es ist zwar eine Installation im Museum, ein Kunstwerk, was auch immer.

Aber es löst vor allem einen Dialog aus: zwischen Leuten, dem Objekt, der Luft, der Schwerkraft. Zu Dingen also, zu denen wir sonst kein sehr kommunikatives Verhältnis haben, weil wir sie selbstverständlich finden.” [aus Financial Times: Interview mit Tomás Saraceno: “Der Mensch muss abheben, um die Natur zu retten”]

Als Gegenmodell zu Saracenos “Himmelskörpern” kann man übrigens die Architektur-Skulptur “Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care” von Bruce Nauman ganz am Ende der Rieckhallen ansehen: Im Gegensatz zu Cloud Cities ein trostloses, kaltes Verließ unter der Erde. Bei den derzeitigen Temperaturen und dem November-Wetter zeigen sich in der Historischen Halle doch einige Lichtblicke mehr.

Website Tomás Saracenowww.hamburgerbahnhof.de 

Mayer bittet zum Rapport

“Datensicherungsmuster” von Jürgen Mayer H. in der Berlinischen Galerie

"Rapport", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

"Rapport", Foto © Friedhelm Denkeler 2011

Der Architekt und Künstler Jürgen Mayer H. hat den Boden und die Wände der zwei Stockwerke hohen Eingangshalle der Berlinischen Galerie mit einem schwarz-weiß gemusterten Teppich ausgestattet.

Das Muster des Teppichs geht auf sogenannte Datensicherungs-Muster zurück. Mayer H. sammelt seit längerem diese Formen, die sich auf den Innenseiten der Briefumschläge von Behörden, Versicherungen und insbesondere Banken zum Schutz der vertraulichen Daten befinden.

Zusätzlich sind vom Künstler mittels Laser aus Kunststoff geschnittene Raum-Modelle zu sehen, mit denen er das Prinzip der Übertragung von zweidimensionalen Flächen in dreidimensionale Formen fortsetzt. Weitere Werke werden auf einem Monitor gezeigt.

Mayer H. ist einer der wenigen deutschen Architekten, der sich gleichzeitig als Künstler versteht. Die Werke des in Berlin arbeitenden Architekten sind bereits in ganz Europa zu sehen.

In Berlin hat das Paradigma der “kritischen Rekonstruktion” bisher eine Auftragsvergabe an ihn verhindert. Eine Ausnahme ist das neuerbaute Haus in der Johannisstraße (ein “Fotografisches Fundstück” werde ich nachliefern).

Die Ausstellung “Rapport. Experimentelle Raumstrukturen” ist noch bis zum 9. April 2012 in der Berlinischen Galerie in Berlin zu sehen.

Rap|port, der; -[e]s, -e <franz.> (Bericht, dienstl. Meldung;
Textiltechnik Musterwiederholung bei Geweben) [Quelle: Der Duden]

Zur Zeit ist in der Berlinischen Galerie eine Neu-Präsentation der Sammlungsbestände “Kunst von 1880 bis 1980″ mit Werken aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur, eingeteilt in die Kapitel Kunst um 1900, Expressionismus, Berlin Dada, die osteuropäische Avantgarde, Neue Sachlichkeit, Kunst im Nationalsozialismus, der Neuanfang nach 1945 und Nachkriegsarchitektur, Positionen der1970er Jahre zu sehen.

Über die beiden aktuellen fotografischen Ausstellungen Friedrich Seidenstücker (noch bis 6. Februar 2012) und Eva Besnyö (noch bis zum 27. Februar 2012) werde ich berichten.

www.berlinischegalerie.de, www.jmayerh.de, Video auf art-in-TV

Hannover Calling!

Stand der künstlerischen Fotografie seit den 1960er-Jahren

“Photography Calling!” im Sprengel-Museum Hannover bis zum 15.01.2012

"Fetisch", Foto © Friedhelm Denkeler 2003

"Fetisch", Foto © Friedhelm Denkeler 2003

“Photography Calling!” zeigt mit Werken von 31 Fotografinnen und Fotografen auf über 2000 qm erstmals seit der großen Schau “How You Look At It” im Jahr 2000 eine umfassende Übersicht zum Stand der künstlerischen Fotografie seit den 1960er-Jahren.

Die Ausstellung wird vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung durchgeführt und stellt ausgehend von deren europaweit einzigartiger Sammlung von umfangreichen Werkgruppen ausgewählter amerikanischer und europäischer Fotografen die Frage nach der Geschichte und den Perspektiven des ‘dokumentarischen Stils’.

Mit ”Photography Calling!” soll ein weiteres Signal gegeben werden, um Hannover als wichtigen Standort für künstlerische Fotografie im Norden zu etablieren.

Die Ausstellung findet ihre Ausgangspunkte in Werkgruppen von Robert Adams, Diane Arbus, Lewis Baltz, Bernd und Hilla Becher, William Eggleston, Lee Friedlander, John Gossage, Nicholas Nixon, Martin Parr und Michael Schmidt. Positionen wie die von Rineke Dijkstra, Paul Graham, Thomas Struth und Fotografinnen und Fotografen folgender Generationen, wie Jitka Hanzlová, Stephen Gill, Jochen Lempert, Elisabeth Neudörfl, Heidi Specker und Tobias Zielony, schreiben die fotografische Erzählung über die Welt mit den Mitteln einer streng dem Medium verpflichteten und doch zugleich höchst subjektiven Fotografie fort.

Max Baumann, Boris Mikhailov, Rita Ostrowskaja und Helga Paris und erweitern die Perspektive um Erfahrungen der biografisch prägenden Konfrontation mit unterschiedlichen politischen Systemen. Laura Bielau, Thomas Demand, Hans-Peter Feldmann, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans und Jeff Wall verwenden Stilmittel des Dokumentarischen im Sinne einer modellhaften Auseinandersetzung mit Wahrnehmung. Viele der Arbeiten sind erstmals ausgestellt. [Quelle: Pressererklärung]

Der amerikanische Fotograf Walker Evans (1903–1975) hat den Begriff des dokumentarischen Stils 1971 geprägt. Als er zum Ende seines Lebens gefragt wurde, ob seine Fotografien Dokumente seien, antwortete er, die Polizei stelle fotografische Dokumente eines Tatorts her. Bei seinen Bildern aber handele es sich um Fotografien im dokumentarischen Stil.

Nicht das Dokument im wissenschaftlichen Sinn ist also Ziel der in dieser Richtung agierenden Fotografen, sondern die subjektive Sicht im Ausdruck des Dokumentarischen. Somit geht es bei den Werkgruppen der in der Sammlung vertretenen Autorinnen und Autoren nicht um eine klassische Form der Dokumentarfotografie, deren Ziel die fotografische Verdoppelung des Motivs ist, sondern darum, eine persönliche Sehweise zu formulieren, die auch das Verhältnis des Fotografen zur Welt zeigt.

Darüber hinaus verbindet die ausgewählten Fotografen ihr Interesse an einer gültigen Bildfindung. Ihre Werke dienen nicht vorrangig der Illustration gesellschaftlicher Themen. Vielmehr reflektieren ihre Arbeiten diese und beziehen ihren Stoff aus der Auseinandersetzung mit ihnen, sind aber als künstlerische Selbstäußerungen zu verstehen, die sich aus dem Dialog mit der realen Situation entwickeln.

In ihren Fotografien formulieren sie einen Glauben an das Kunstwerk als ästhetisches Objekt mit eigenen Gesetzmäßigkeiten. Dabei ist die Darstellung der Realität immer das Resultat des individuellen künstlerischen Vorgehens, die Wirklichkeit in den Bildern als eine Konstruktion von Authentizität, als Vorstellung von Welt zu verstehen. [aus: Thomas Weski "Sammlung unserer Wünsche"]

Die Ausstellung wird kuratiert von Inka Schube, Kuratorin für Fotografie und Medienkunst, Sprengel Museum Hannover, und Thomas Weski, Professor für “Kulturen des Kuratorischen”, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. Der Titel “Photography Calling!” erinnert an den Song “London Calling!” der Punkband “The Clash” aus dem Jahr 1979.

www.sprengel-museum.de