Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Die Sonne scheint nicht mehr für John Walker

Walker Brothers: The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore

"The Sun Ain't Gonna Shine Anymore", Foto © Friedhelm Denkeler 1977

„The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“, Foto © Friedhelm Denkeler 1977

Im letzten Monat starb im Alter von 67 Jahren John Walker, Gründungsmitglied und Frontmann der legendären „Walker Brothers“ in seinem Haus in Los Angeles. Die „Walker Brothers“ traten 1964 im „Hollywood A Go-Go“ in Los Angeles erstmals gemeinsam auf.

Es war jene Zeit, in der die Beatles die USA unsicher machten und sich das kalifornische Trio, Scott ‚Walker‘ Engel (voc, b), Gary ‚Walker‘ Leeds (dr, voc), John ‚Walker‘ Maus (voc, g) im Februar 1965 in die Gegenrichtung auf die Reise nach London begaben, wo sie Mitte der 1960er Jahre eine der beliebtesten Bands Englands wurden.

1966 wurden sie mit ihrem einzigen Welt-Hit und bis heute bekanntesten Song „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“ auch in Deutschland berühmt. In England erreichten sie Platz 1. Nach drei Alben trennte sich die Band im Mai 1967 zugunsten von Solokarrieren.

1975 kamen die drei noch einmal zusammen und produzierten drei weitere Alben, aber an ihre früheren Erfolge konnten sie nicht mehr anknüpfen. Ihr größter Hit passt zu meinem heutigen Artikel (leider) sehr gut:

Walker Brothers: „The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore“.

Er ist als Klassiker in die Geschichte der Rockmusik eingegangen und wird es immer bleiben.

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