Berichte aus Berlin zu Photographie und Kunst

Lebe glücklich lebe froh, wie der Mops im Paletot

“Ina und ihre drei Möpse”, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

“Ina und ihre drei Möpse”, Foto © Friedhelm Denkeler 2010

Mit einer Erkältung das Haus hüten, da kann man sich nur mopsen. Lieber wäre mir, im “Monat der Fotografie” in Berlin unterwegs zu sein, um wenigstens einige der 150 Fotoausstellungen zu sehen (siehe hier). Aber die meisten Ausstellungen laufen noch einige Wochen. Stattdessen muss ich mich mit Möpsen herumschlagen. Diese sitzenden Knautschzonen mit den Namen Kate, Moss und Claudia habe ich neulich in Nürnberg entdeckt.

Möpse und Handtaschen finden sich in der Bildenden Kunst immer wieder, so in Francisco de Goyas “Bildnis der Marchesa de Pontejos” mit einem Mops mit rosa Schleifchen oder in der Illustration ”Madame und Monsieur Bonaparte mit Mops”. Der berühmteste Mops Frankreichs, der Fortuné hieß, soll der Legende nach Napoleon in der Hochzeitsnacht ins Bein gebissen haben. Bei meinen Mops- “Recherchen” habe ich noch folgende Zitate gefunden:

“Indessen war das Feuer im Kamine zusammengebrannt, der Alte überzog die Kohlen mit vieler Asche, schaffte die leuchtenden Goldstücke beiseite, und nun leuchtete sein Lämpchen wieder allein, in dem schönen Glanze, die Mauern überzogen sich mit Gold und der Mops war zu dem schönsten Onyx geworden, den man sich denken konnte. Die Abwechslung der braunen und schwarzen Farbe des kostbaren Gesteins machte ihn zum seltensten Kunstwerke.” aus “Das Märchen”, Johann Wolfgang von Goethe

ottos mops trotz/ otto: fort mops fort/ ottos mops hopst fort [Ernst Jandl)

Möp|se Plur. (derb für Busen) [Duden]

mop|sen (ugs. stehlen); du mopst; sich mopsen (ugs. für sich langweilen; ärgern)” [Duden]

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. [Loriot]

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